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Gedanken zur Zeit (Juli 2010) |
Liebe Mitchristen,
wieder einmal ist es Sommer geworden und die großen Ferien beginnen schon fast zu Beginn dieses Pfarrbriefes. Auch für mich ist die Zeit des Urlaubs gekommen. In diesem Jahr ist wieder der Juli dran, damit mein Urlaub möglichst während der Schulferien liegt.
Pfr. Okoro kann mich leider nicht vertreten. Deshalb habe ich in Trier angefragt, ob sie uns nicht jemand anderen schicken können. Dabei wurde ich gebeten, nicht nur 4 Wochen, sondern einen ganzen Monat am Stück Urlaub zu nehmen, da dies leichter zu vermitteln sei. Also dauert mein Urlaub in diesem Jahr vom 1. bis zum 31. Juli. Vermutlich werde ich die Vorabendmesse am 31.7. aber bereits wieder selber übernehmen.
Als Vertreter wurde uns zugesagt Pere Philippe Deguenon aus Benin in Afrika. Er studiert zur Zeit in Paris und ist zugleich Kaplan an der berühmten Kathedrale Notre Dame in Paris.
Seine Ernennung zum Pfarrvertreter aller drei Pfarreien für diesen Juli liegt bereits vor.
Herzlich bitte ich Sie alle, Pere Deguenon genauso höflich und herzlich aufzunehmen wie zuvor Pfr. Okoro. Pere Deguenon wird hier im Pfarrhaus in Wengerohr wohnen und sich weitgehend selber versorgen.
Auch er muss gefahren werden. Die Pfarrgemeinderäte werden dies wie auch in den vergangenen Jahren organisieren.
Ja, liebe Mitchristen, es ist nicht nur schön, dass es Urlaub gibt, sondern dieser ist sogar notwendig. Zum Einen bestünde sonst die Gefahr einer schädlichen Routine, zum Anderen braucht jeder Mensch ab und zu eine Zeit zum Ausruhen. Wer diese Zeit zu nutzen versteht, beherrscht die Kunst des Ausruhens, von der auf dem Deckblatt dieses Pfarrbriefes die Rede ist, um danach dann wieder die Kunst des Arbeitens zu beherrschen.
Wie notwendig eine solche Zeit zum Ausruhen für jeden ist, das wussten die Menschen schon immer. Auch deshalb haben sie schon vor mehreren tausend Jahren sogar Gott nach sechs Tagen "Schöpfungsarbeit" den siebten Tag zum Ausruhen zugeschrieben.
So wünsche ich Ihnen allen für Ihre Zeit des Ausruhens gute Erholung und Entspannung und dazu wie immer
Gottes Segen in Fülle
Ihr/Euer Pastor
Thomas
Barton