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und wir? Haben wir diesem Wort in
uns Raum gegeben? Wird unser alltägliches Leben von ihm (mit)bestimmt
– oder ist es nur etwas für den Gottesdienst oder für
"fromme" Gelegenheiten, wenn man gefragt wird:
"Darf es vielleicht etwas Religiöses sein?". |
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Liebe Gemeinde,
an Weihnachten geht es um "etwas
Religiöses", wollen wir nicht den Ursprung dessen vergessen,
warum wir dieses Fest feiern. Wir gedenken der Geburt Jesu, des
mensch-gewordenen Gotteswortes. |
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Die Botschaft der Engel, dass uns heute der
Heiland geboren ist, ist wohl die befreiendste Nachricht, die
Menschen zu Ohren gekommen ist. Sie überdauert alle Zeiten und
Entwicklungen; sie ist immer gültig. Aber wird sie auch
verstanden in ihrer Bedeutung und Wirksamkeit?
Die Hirten auf dem Felde umstrahlte damals ein
helles Licht – heute sehen viele nur noch schwarz, Dunkelheit
und Bedrohliches. Wovon sollen wir leben, wenn es nicht sicher
ist, ob wir morgen noch Arbeit haben; wer soll die enormen Kosten
für ein immer teurer werdendes Gesundheitssystem aufbringen; wie
gelingt es uns, eine dauerhafte Beziehung aufzubauen, ohne Angst
zu haben, dass uns bald schon die Scheidung ins Haus steht; wie
können wir uns schützen, damit morgen nicht ein Terrorist die
Menschen umbringt, die wir lieben; wie bekommen wir die
internationalen Konflikte in den Griff, um Armut und
Ungerechtigkeit (Quelle für Gewalt und Terror) zu überwinden?
Gibt es da von der Botschaft Jesu einen "Licht-Blick"? |
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Die Umstände, unter denen Jesus geboren wurde,
scheinen mir da wichtig: schon bei der Ankündigung der Geburt
hieß es: wie soll das geschehen? Dann kam Gottes Sohn in einem
"Stall" zur Welt – nicht in einem bergenden Haus. Und
von Anfang an schon hat man ihm das Leben streitig gemacht, d. h.
wollte ihn wegschaffen, damit er erst gar keine Unruhe oder
Veränderung bewirken könnte. Später geriet er immer wieder mit
den Mächtigen in Konflikt, weil seine "Linie" so
menschlich und göttlich zugleich war. Weil er die bestehenden
Schemata des Glaubens und Handelns infrage stellte und nur Gottes
Willen in den Vordergrund stellte – ohne Angst und Scheu. |
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Dies alles gibt mir eine große Zuversicht für
dieses Weihnachtsfest und die Zukunft: auch wenn so vieles
ungesichert ist: das kleine, unscheinbare Kind in der Krippe lädt
uns ein, immer wieder anzufangen und uns neu auf sein Wort
einzulassen, unseren Glauben in die Tat umzusetzen; uns nicht
blockieren zu lassen von Schwierigkeiten. Wenn wir dies noch gemeinsam
versuchen, dann wird Gottes Geist gewiss auch über uns kommen -
und Neues wird entstehen und wachsen – zum Heil der Menschen.
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In
Dankbarkeit gegenüber allen,
die sich das Jahr über in den
Gemeinden
unermüdlich eingesetzt haben
wünscht Ihnen das
Pastoralteam
unserer Seelsorgeeinheit ein
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Gesegnetes Weihnachtsfest und Gottes Segen für
das neue Jahr 2004 . |
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Dorothea Berresheim
Gemeindereferentin |
Gebhard Worring
Diakon |
P. Heinz Schneider SVD
Pastor |
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