Unsere Gemeinden feiern

die Erstkommunion

Kirche als Haus, in dem die Kinder ein Dach über dem Kopf haben, sich bergen und wohlfühlen können. Es hängt aber wesentlich von den Personen ab, die in diesem Hause "wohnen", ob sich da jemand wohlfühlt und ob eine einladende Atmosphäre herrscht; ob ich freundlich empfangen werde und der sein darf, der ich bin, oder ob ich erst vielerlei Bedingungen erfüllen muss, um dazu gehören zu dürfen; ob auf meine wirklichen Bedürfnisse eingegangen wird, oder ob nur das Eigeninteresse der "Hausbewohner" wichtig ist und im Vordergrund steht.

Des öfteren wird davon gesprochen, dass unsere Kirche heute eine mehr EINLADENDE sein muss, sich wandeln muss von einer "Komm!"-Kirche zu einer "Geh"-Kirche, d. h. die zu den Menschen geht. Eine spannende, herausfordernde Sicht, die auch mehr die missionarische Dimension unserer Kirche zum Ausdruck bringt. Eine Aufgabe, die uns allen gestellt ist.

Vielleicht hilft uns die Freude und das strahlende Gesicht unserer Kommunionkinder, wieder mehr von dieser Freude, die von Gott kommt, anderen zu erzählen, d. h. ein Glaubenszeugnis zu geben.

Ihr/Euer Pastor P. Heinz Schneider SVD

"Es war eine schöne Feier", sagen die einen und sind dankbar, dass sich die viele Vorbereitung gelohnt hat. – Vielen Dank allen, die dies mitgetragen haben! - Man ist mit Recht zufrieden. Andere sehen das zwar auch, aber sie haben doch ihre Zweifel, "wie lange das dann wohl hält?"... Eine verständliche Sorge – und sie sollte unser aller Sorge sein. Denn wir alle sollten aus dem Geheimnis der Eucharistie leben: ein Beispiel habe ich euch gegeben – so steht es im Johannesevangelium. In Jesu Leben, wie es uns facettenreich überliefert wird, können wir ablesen, was damit gemeint ist. Es geht in erster Linie dabei nicht um Liturgie oder Gottesdienst, sondern die Bewährung im Alltag; ein Herz (mit dem allein man das Wesentliche sehen kann) haben für den anderen; Glaube und Liebe konkret werden lassen; sich Zeit nehmen für Gott und für den anderen; sich herausfordern lassen von diesem Gott, der schon einen Abraham aufgefordert hat: Zieh weg von deinem Hof, mach dich auf mit all dem, was zu deiner Familie gehört – hin in ein fremdes Land, das ich dir zeigen werde.
Liebe Gemeinde, die Eltern der Kommunionkinder hatten das Symbol des Hauses ausgewählt, das auch in all unseren Kirchen zu sehen ist.

 

 

 


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