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Liebe Mitchristen,
wieder einmal
erreichen wir das Fest der Geburt des Gottessohnes Jesus Christus. Und
wie in jedem Jahr haben wir ein besonderes Deckblatt für diesen
Weihnachtspfarrbrief ausgewählt mit einem Weihnachtsbild.
Obwohl nicht in der
Bildmitte, sondern etwas nach unten verlagert, fällt der erste Blick
sofort auf den Stall. Er ist hell erleuchtet mit zwei Laternen, die das
Innere in ein warmes orangefarbenes Licht tauchen. In der Mitte des
Stalles die drei Hauptpersonen: Das Jesuskind in der Krippe mit Maria
und Josef. Alle drei fallen auf durch ihre fast übergroßen
Heiligenscheine, die in klarem Weiß erstrahlen. Fünf Menschen stehen
bzw. knien und betrachten diese familiäre Szene.
Das Dach des Stalles
sieht mir nicht sehr vertrauenerweckend aus. Es ist so brüchig, dass
das Licht der Laternen durch es hindurch nach oben scheint.
Welch einen Gegensatz
zu diesem erbärmlich Unterstand für das Vieh bilden da die Häuser von
Bethlehem, die erhöht im Hintergrund massiv und gewichtig vom Künstler
platziert wurden. Aber wenn sie auch fest und sicher erscheinen, so
haben sie doch einen Nachteil – sie liegen im Dunkel – nur wenige
Fenster sind erleuchtet.
Der Stadt, die im
Dunklen liegt, erscheint ein helles Licht. So war es verheißen worden.
Weil aber die Menschen in Bethlehem keinen Platz für das Licht hatten,
wurde dieses Licht zwar in Bethlehem geboren, aber draußen vor den
Toren der Stadt. Dort erstrahlt nun Jesus, das Licht der Welt -
Bethlehem selbst aber bleibt im Dunkel.
Auch der Sternenhimmel
zeigt an wo das wesentliche der Weihnacht zu finden ist. Viele Sterne,
kleine und etwas größere leuchten am Himmel. Aber sie sind nichts
gegen den einen großen Stern, der da über dem Stall steht und
leuchtet. Er sendet einen großen langen Strahl zum Hauptgeschehen
dieser Nacht.
Ja, liebe Mitchristen,
wir alle können das Licht der Welt von uns fern und aus unserem Leben
heraus halten, dann bleibt es dunkel in uns – trotz aller Lichter, die
wir teilweise schon seit Wochen an oder vor unseren Häusern entzündet
haben. Oder aber wir können dieses Licht annehmen, es in uns aufnehmen
und zulassen, dass es in uns selber geboren wird, dann wird es hell in
und um uns, dann wird es Weihnachten!
So wünsche ich Ihnen
allen, die Geburt des Lichtes Jesus Christus in Ihren Herzen, also ein
frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.
Außerdem möge uns
allen ein gutes neues Jahr 2007 beschieden sein.
Dazu wie immer Gottes
Segen in Fülle Ihr/Euer Pastor
Thomas Barton
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