| Liebe Mitchristen,
Der Advent steht vor der Tür. Mit dem ersten Adventssonntag beginnt
ein neues Kirchenjahr. An diesem Tag wollen wir in allen drei Pfarreien
den Vorstellungsgottesdienst der Erstkommunionkinder halten. Für die
Kommunionkinder 2005 beginnt ein neuer Abschnitt in ihrer
Beziehung zu Jesus. Es ist sehr sinnreich, diesen Neubeginn der Kinder
mit dem Neubeginn des Kirchenjahres zusammenzulegen. Damit binden wir
die Pfarrgemeinde ein in die intensive Vorbereitung bis zur
Erstkommunion und bitten an dieser Stelle um Ihrer aller begleitendes
Gebet.
Von ganzem Herzen möchte ich mich für Ihre Offenheit und ihre
Mitarbeit bedanken. Mit allen Kranken und alten Menschen, die die
Krankenkommunion erhalten, habe ich persönlich gesprochen und alle
waren einverstanden, dass eine Kommunionhelferin bzw. ein
Kommunionhelfer diesen wichtigen Dienst in der Gemeinde übernimmt.
Neben Herrn Hubert Hayer, der bereits im Oktober diesen Dienst in
Wengerohr getan hat, sind in Altrich Frau Monika Thielen und in Platten
Frau Ingrid Praus bereit zu helfen. Herzlichen Dank allen Beteiligten!
Sodann ist es mir ein Anliegen, Sie alle über die Farbe der
kirchlichen Gewänder bei Sterbeamt und Beerdigung zu informieren.
In Deutschland ist es üblich, bei diesen Gelegenheiten schwarz zu
tragen, weil die Menschen mit dieser Farbe ihre Trauer ausdrücken
wollen. Das ist gut so! Als Priester trauere ich mit Ihnen, zumal ich
erst vor zwei Jahren meinen Vater zu Grabe getragen habe. Aber auch
diese Feier damals habe ich als Priester nicht in schwarz, sondern in
violett vollzogen.
Der Tod ist etwas sehr Endgültiges. Wir wissen um dieses Ende und
spüren es sehr genau.
Als Priester aber möchte ich nicht nur mit Ihnen trauern, sondern
Ihnen bereits ein Stück Zukunft weisen, ein Licht am Ende des Tunnels
der Trauer. Denn ich bin felsenfest davon überzeugt, dass nach dem Tod
auf uns das Leben wartet. Und dieses Leben wird in Gottes Nähe, in
hellem Licht erstrahlen. Dieser Überzeugung möchte ich Ausdruck
verleihen, wenn ich bei Sterbeamt und Beerdigung ein wenig heller
gekleidet bin, nämlich in violett.
Außerdem finde ich es sinnvoll, die Beerdigung nicht im Messgewand
zu vollziehen, sondern in Talar und Rochett. Die Beerdigung ist kein
Sakrament und jeder würdige Katholik kann ihr vorstehen. Dies möchte
ich zum Ausdruck bringen durch unterschiedliche Kleidung. Haben Sie also
bitte Verständnis, wenn ich mich zwischen beiden Feiern umziehe.
Ihr/Euer Pastor
Thomas Barton
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