Liebe Mitchristen,die Tage der Begegnung in unseren Pfarreien im Vorfeld des XX. Weltjugendtages 2005 in Köln 

Weltjugendtag 2005 in Köln!!
Welch ein Ereignis in unserer Nähe!

Davor kommen aber - und das nicht in unserer Nähe, sondern bei uns – die Tage der Begegnung vom 10. bis 15 August mit unseren Gästen.

Und was haben wir nicht alles unternommen! Los ging es, als die Lose verkauft wurden. An dieser Stelle ein herzliches Vergelt's Gott allen, die sich beteiligt haben und auch allen Spendern. Gleichzeitig haben wir Unterkünfte für unsere Gäste gesucht und in allen drei Pfarreien in überreichem Maße gefunden. Dann wurde in verschiedenen Gremien und Teams das Programm erarbeitet und zusammengestellt. Lange Zeit sah es so aus, als würden bei uns keine jungen Menschen bereit sein, zu diesem Großereignis nach Köln zu reisen. Aber auch das ist positiv ausgegangen. Wir sind gerüstet und die Gäste können kommen.

Dann aber kam die Nachricht, dass insgesamt zu den Tagen in den Diözesen viel weniger Gäste kommen als angenommen. Jetzt werden wir in unserer Pfarreiengemeinschaft insgesamt 10 Gäste aus Frankreich haben. Dazu kommen am Sonntag noch einmal 30 Radfahrer, ebenfalls aus Frankreich, für einen Tag zu uns nach Altrich.

Dennoch werden wir bei uns das geplante Programm durchführen. So am Freitag unseren Tag "Brot uns Wein" mit dem Beginn in Altrich zum Thema Brot, dann Wanderung nach Platten zum Thema Wein. Zur Abrundung dieses Tages geht es nach Wengerohr, wo wir die Gaben von Brot und Wein in der Eucharistiefeier wandeln in Leib und Blut Christi und ihn feiern als Brot auch unseres Lebens. Ein anderer Höhepunkt, den wir selber gestalten können, soll am Sonntag dem 14.August der Festgottesdienst in Platten mit anschließendem Pfarrfest dort sein.

Ich weiß nicht, liebe Mitchristen, ob Sie schon einmal einen Gottesdienst im Ausland mitgefeiert haben: in Lourdes etwa oder in Taizé. Wenn Menschen in verschiedenen Sprachen alle gleichzeitig zum Beispiel das 'Vater unser' beten, dann läuft es mir immer wieder eiskalt den Rücken herunter, denn dann spüre ich ganz konkret, am eigenen Leibe sozusagen, dass ich nicht allein bin mit meinem Glauben, dass wir nicht ein kleines Häuflein von Sonderlingen sind, sondern dass ich eingebunden bin ein eine riesige weltweite Gemeinschaft all derer die sich zu Jesus Christus bekennen. Das gibt Mut und Hoffnung und auch einen kleinen Schub Selbstvertrauen im Glauben.

Lasst uns diese Tage der Begegnung feiern, damit wir mit unseren Gästen gemeinsam Glauben leben und erfahren können.

Mit freundlichen Grüßen verbleibe ich

Ihr/Euer Pastor
Thomas Barton

 

 

 


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