| Liebe Gemeinde, liebe
Schwestern und Brüder.
Wie Sie wissen,
endet mit Beginn der diesjährigen Sommerferien meine pastorale
Tätigkeit in der Seelsorgeeinheit Wengerohr, Platten und Altrich. Für
mich ist es nicht so einfach, dies alles zu verlassen, aber trotzdem
muss man auch Abschied nehmen. Ich denke, unser Leben besteht aus vielen
Begegnungen und Abschieden. Bei der Vorstellung in den Pfarreien habe
ich ein klassisches Sprichwort in meiner Sprache zitiert: "Wenn man
in den Ziegenstall eintritt, soll man meckern. Wenn man in den
Pferdestall hineingeht, soll man wiehern."
Wenn ich auf
die Zeit hier zurückschaue, kann ich sagen: Ich bin in den Herzen
meiner Schwestern und Brüder gelandet. So erfüllt mich große
Dankbarkeit gegenüber allen Pfarrangehörigen für ihre Herzlichkeit,
Offenheit und Ihr Verständnis. Ich fühlte mich hier sehr wohl. Dafür
bedanke ich mich bei ihnen und euch allen. Dankbar denke ich zum
Beispiel:
- an die
Vorsitzenden der Pfarrgemeinderäte und alle Mitglieder der
Pfarrgemeinde- und Verwaltungsräte,
- an die Alten und Kranken, an die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter und
Mitarbeiterinnen und Helfer/rinnen, an die Kinder und Erzieher/rinnen
vom Kindergarten und von der Schule,
- an die Ministranten/innen und Jugendlichen,
- an die Hauptamtlichen: Diakon Gebbard Worring (und seine Familie),
Gemeindereferentin, Frau Berresheim (und ihre Familie),
Pfarrsekretärin, Frau Schütte, an die Küsterinnen: Frau Maria
Edringer, Frau Elfriede Lewen, und Frau Theresia Müller, Organisten:
Herr Oster, Herr Hower, Frau Schwabauer und alle mit ihrem
verständnisvollen Arbeitsklima,
- an unseren Pastor und zugleich meinen lieben Mitbruder Heinz
Schneider, der unermüdlich mir mit Rat und Tat zur Seite stand trotz
vieler Aufgaben.
Es bleibt mir
zum Schluss, Ihnen und euch allen herzlichen Dank zu sagen. Ich werde
bestimmt vieles vermissen, da durch meinen kleinen Dienst vor allem mit
den Kindern auch ein Stück Herz gewachsen ist. Von ihnen habe ich
vieles gelernt, was ich auch auf meinem weiteren Lebensweg mitnehmen
kann, wie z. B.: Man muss Menschen mögen, egal welcher Hautfarbe und
Herkunft! Sie und ihr habt mir das Gefühl gegeben, dass ich meinen
Dienst hier in diesen Gemeinden mit großer Liebe vollbringen durfte.
Anfang August fange ich nun meinen Einsatz in der Seelsorgeeinheit St.
Anna in Wendel/Saarland an.
Zum Schluss
wünsche ich Ihnen und euch allen noch Gottes reichen Segen:
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"Möge
die Straße uns zusammenführen und der Wind in deinem Rücken
sein. Sanft falle Regen auf deine Felder und warm auf dein
Gesicht der Sonnenschein.
Und bis wir uns
wieder sehen, halte Gott dich fest in seiner Hand. Führe die
Straße, die du gehst, immer nur zu deinem Ziel bergab. Hab,
wenn es kühl wird, warme Gedanken und den vollen Mond in
dunkler Nacht.
Bis wir uns mal
wieder sehen, hoffe ich, dass Gott dich nicht verlässt. Er
halte dich in seinen Händen, doch drücke seine Faust dich
nicht zu fest ..."
(Irischer
Segenswunsch) |

Auf
Wiedersehen! Ihr
P. Fidelis Regi Waton SVD
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