"Taube vor Kreuz" - Grafik für die Gedankene zur Zeit - März 2004

Jesu Erbarmen, die Tischgemeinschaft aller Völker und Misereor

"Es gibt so viele hungernde Menschen auf der Welt, dass Gott nur in der Gestalt von Brot zu uns kommen kann." –

Misereor trägt die Haltung der Barmherzigkeit Jesu in die heutige Zeit.
Als das Werk der katholischen Kirche für Entwicklungshilfe in Afrika, Asien und Lateinamerika wurde es vor 45 Jahren gegründet, um gegen den Hunger

in der Welt anzukämpfen.

Misereor geht uns alle an:

Denn das Erbarmen Jesu Christi mit den Hungernden unserer Tage zu bezeugen, ist Aufgabe all’ seiner Jüngerinnen und Jünger von heute. Wie er es bei der Brotvermehrung teilte, so sollen auch die es tun, die ihm nachfolgen und seinen Namen tragen. Genau das ist mit dem Wort Misereor ausgesagt. Die Bischöfe rufen uns auf, Fasten und Fastenzeit aus dieser erbarmenden Haltung Jesu Christi zu gestalten. Die Misereor-Aktion hat ihren Höhepunkt am 5. Fastensonntag und in dieser Eucharistiefeier. Diese Messfeier am Misereorsonntag bringt es uns erneut ins Bewusstsein, "ein gemeinsames Volk Gottes zu sein, das zum Subjekt einer neuen verheißungsvollen Geschichte berufen wurde, um teilzuhaben an der einen Tischgemeinschaft des Herrn als dem großen Sakrament dieser neuen Geschichte.

Mit der Vater-unser-Bitte: "Unser tägliches Brot gib uns heute" stimmen wir ein in die Hoffnung, dass die "Brotlosigkeit" und der Hunger in der Welt überwunden werden. Jesus Christus lädt uns ein, am Aufbau der Neuen Welt mitzuwirken und seine Vision von der Tischgemeinschaft aller Völker mit ihm zu teilen.

Darauf hoffen wir, wenn wir beten:

"Unser tägliches Brot gib uns heute".

 

 

 

 


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