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J esu
Erbarmen, die Tischgemeinschaft aller Völker und Misereor
"Es gibt so viele hungernde Menschen auf der
Welt, dass Gott nur in der Gestalt von Brot zu uns kommen kann."
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Misereor trägt die Haltung der Barmherzigkeit Jesu in
die heutige Zeit.
Als das Werk der katholischen Kirche für Entwicklungshilfe in Afrika,
Asien und Lateinamerika wurde es vor 45 Jahren gegründet, um gegen den
Hunger
in der Welt anzukämpfen.
Misereor geht uns
alle an:
Denn das Erbarmen Jesu Christi mit den Hungernden
unserer Tage zu bezeugen, ist Aufgabe all’ seiner Jüngerinnen und
Jünger von heute. Wie er es bei der Brotvermehrung teilte, so sollen
auch die es tun, die ihm nachfolgen und seinen Namen tragen. Genau das
ist mit dem Wort Misereor ausgesagt. Die Bischöfe rufen uns auf,
Fasten und Fastenzeit aus dieser erbarmenden Haltung Jesu Christi zu
gestalten. Die Misereor-Aktion hat ihren Höhepunkt am 5.
Fastensonntag und in dieser Eucharistiefeier. Diese Messfeier am
Misereorsonntag bringt es uns erneut ins Bewusstsein, "ein
gemeinsames Volk Gottes zu sein, das zum Subjekt einer neuen
verheißungsvollen Geschichte berufen wurde, um teilzuhaben an der einen
Tischgemeinschaft des Herrn als dem großen Sakrament dieser neuen
Geschichte.
Mit der Vater-unser-Bitte: "Unser tägliches Brot
gib uns heute" stimmen wir ein in die Hoffnung, dass die
"Brotlosigkeit" und der Hunger in der Welt überwunden werden.
Jesus Christus lädt uns ein, am Aufbau der Neuen Welt mitzuwirken und
seine Vision von der Tischgemeinschaft aller Völker mit ihm zu teilen.
Darauf hoffen wir, wenn wir beten:
" Unser
tägliches Brot gib uns heute".
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