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Liebe Mitchristen, Der Verzicht soll mich befreien, mich
frei machen, von Dingen, von Situationen, die mich
behindern auf dem Weg, Gott näher zu kommen. Ich soll
mich befreien, von allem, was mich einengt, z. B. von
den kleinen und großen Süchten, denen wir uns immer
wieder hingeben, wie etwa dem Genuss von Süßigkeiten,
von Fernsehen oder Computerspielen, oder aber z. B. dem
Genuss von Alkohol. Jeder darf bei sich selber schauen,
wo seine ganz privaten Süchte sich zeigen und dann
daran Verzicht üben. Gewinnen kann ich dabei Vorteile für
mich selbst (z.B. beim Verzicht auf Süßigkeiten),
Vorteile für andere Menschen oder für Gott, indem ich
die gewonnene Zeit z. B. für gemeinsames Tun mit den
Menschen einsetze oder für ein gutes Gespräch mit Gott
– sprich: für ein Gebet. Noch, liebe Mitchristen, haben wir etwa
drei Wochen Zeit, uns zu befreien, denn die Fastenzeit
geht bis zur Hl. Messe am Gründonnerstag Abend. Der
Karfreitag ist dann als Todestag Jesu Christi von ganz
besonderer Bedeutung. Ich möchte noch einmal daran
erinnern, dass wir diesen Tag für alle zwischen 14 und
60 Jahren als Fast- und Abstinenztag halten. Das
bedeutet, dass wir keinerlei Fleisch- und Wurstwaren
essen sollen und uns an diesem Tag nur einmal satt essen
dürfen. Dann werden wir hoffentlich alle bereit
sein, das Fest der Auferstehung mit ganzem Herzen feiern
zu können. Sodann wünsche ich Ihnen wie immer
Gottes Segen in Fülle Ihr/Euer
Pastor Thomas
Barton |