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Zu
Beginn seines 25. Pontifikatjahres veröffentlichte der Papst das
Apostolische Schreiben
"ROSARIUM VIRGINIS MARIAE"
mit Vorschlägen und Ergänzungen zum verstärkten Beten des
Rosenkranzes für den Frieden und die Familien
"Ich wünsche, daß dieses Gebet im Laufe
dieses Jahres in den verschiedenen christlichen Gemeinschaften besonders
angeboten und geschätzt wird. Deshalb erkläre ich den Zeitraum vom Oktober
dieses Jahres bis zum Oktober 2003 zum Jahr
des Rosenkranzes." |
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Dieses jahrhunderte alte Gebet aus der
Volksfrömmigkeit ist "seiner Natur nach (...) auf den Frieden
ausgerichtet" (Nr.40) und schon immer das Gebet der Familie
und für die Familie" (Nr.41). Einwände, der "Rosenkranz
könne wegen seines ausgesprochen marianischen Charakters als wenig ökumenisch
gelten" oder "die zentrale Bedeutung der Liturgie (...)
müsse notwendigerweise eine Abwertung des Rosenkranzes zur Folge haben"
tritt der Papst entgegen: "Paul VI. hat klargestellt, daß
dieses Gebet nicht nur der Liturgie nicht entgegensteht, sondern sie
unterstützt. (...) In Wirklichkeit führt uns dieses Gebet in einen
viel klareren Horizont der Verehrung der Mutter Gottes, den das Konzil
aufgezeigt hat: eine Frömmigkeitsform, die sich am christologischen
Zentrum des christlichen Glaubens orientiert" (Nr.4).
"Um den christologischen Gehalt dieses Gebetes deutlicher zu
machen" regt der Papst eine Ergänzung der Geheimnisse um den
"lichtreichen Rosenkranz" (näher
erläutert durch den Link) als Betrachtung "besonders
bedeutende Momente des öffentlichen Lebens Jesu" (Nr.19) an.
Darüber hinaus unterbreitet er einige Vorschläge zum meditativen Beten
des Rosenkranzes. Nach Nennung der einzelnen Geheimnisse kann eine
passende Bibelstelle (Nr.30) vorgetragen werden, der eine kurze Zeit der
Stille folgt (Nr.31). Seine "pastorale Anleitung" vertraut der
Papst "der Initiative der einzelnen kirchlichen Gemeinschaften an"
und beabsichtigt nicht, "die pastoralen Vorhaben der Teilkirchen
zu hemmen, sondern sie vielmehr zu ergänzen" (Nr.3).
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