Wappen des Papstes - LINK zur deutschen Seite von Johannes Paul II auf www.vatican.va

Am 16. Oktober 2003 jährt sich zum 25. Mal der Tag, an dem Karol Wojtyla, der Erzbischof von Krakau, zum Papst gewählt wurde. Das Pontifikat Johannes Pauls II. ist damit das viertlängste in der gesamten Kirchengeschichte. Zum Vergleich: 1978 war Helmut Schmidt Bundeskanzler, Jimmy Carter Präsident der Vereinigten Staaten und Leonid Breschnew Staatschef der inzwischen untergegangnen UdSSR. Damit ist auch schon auf das größte historische Verdienst des Papstes hingewiesen – dass sein Wirken wesentlichen Anteil am Zusammenbruch des Kommunismus, dem friedlichen Ende des Ost-West-Konfliktes und damit auch an der deutschen Wiedervereinigung hatte.

Auch wenn ein Blick auf die letzten Jahre einen anderen Eindruck hervorruft, war das Pontifikat über viele Jahre – auch noch nach dem Attentat auf Johannes Paul 1981 – eine dynamische Amtszeit, die Entwicklungen, die unter Johannes XXIII. und Paul VI. begonnen hatten, zur vollen Blüte brachte. In nunmehr 100 Auslandsreisen hat Johannes Paul II. das Papsttum in einer Weise zur Welt hin geöffnet, hinter die kein Nachfolger zurück kann.

Auf zwei weitere Grundzüge seines Pontifikates ist hinzuweisen: Sein nicht endendes Eintreten für Frieden und Gerechtigkeit.

Ebenso positiv zu erwähnen ist – bei historischer Betrachtung, die nicht von der Ungeduld mancher Zeitgenossen geprägt ist – sein Einsatz für die Ökumene. Als erster Papst betrat er "anglikanischen" Boden, besuchte eine Synagoge und eine Moschee und rief die Vertreter vieler Religionen zum Gebetstreffen nach Assisi 1986.

Papst Johannes Paul II bei der Generalaudienz der Steyler Missionare im Jahr 2002 - Foto P.Schneider, SVD Wittlich
Immer deutlicher wird, dass der Mensch sich selbst und der Schöpfung zur Bedrohung wird - der Papst lädt zum intensiven Gebet für den Frieden ein.
"Wer das Christusgeheimnis verinnerlicht, und genau darauf zielt der Rosenkranz ab, eignet sich das Geheimnis des Friedens an und macht es zu seinem Lebensentwurf"
(aus: Botschaft zum Weltmissionstag 2003)

siehe auch unter
AUFGEHOBEN

 

 

 


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