Pfarrgemeinderat: Für Gott und die Welt - Bericht aus AltrichDer Pfarrgemeinderat berichtet

Wir im Pfarrgemeinderat (PGR) treffen uns in regelmäßigen Abständen zur öffentlichen Sitzung. Dabei sprechen wir nicht nur über "Gott und die Welt". Neben aktuellen und organisatorischen Fragen sowie der Koordination und Motivation der vielen Ausschüsse und Gruppen wählen wir uns hin und wieder Themenschwerpunkte von grundsätzlicher Bedeutung.
Darüber möchten wir der Gemeinde berichten.

Zuletzt beschäftigten wir uns mit "Liturgie zwischen Tradition und Aufbruch". Im Ergebnis wünschen wir uns eine lebendige Liturgie, die die Gemeinde einbezieht und auf bewährten Traditionen aufbaut. Konkret sind dazu als eine Möglichkeit - wie bisher - Interessierte, insbesondere Gruppen, eingeladen, einzelne Elemente, z. B. Fürbitten oder Meditationen, zu gestalten und im Gemeindegottesdienst einzubringen. So werden an Fronleichnam diesen Jahres voraussichtlich die Kommunionkinder mit Ihren Eltern den letzten Altar einmal wieder vor der Kirche statt darin optisch und inhaltlich gestalten. Vielleicht werden für den Altar in der Dorfmitte auch mal Landwirte die passenden Fürbitten ausformulieren und vortragen. Dadurch soll das Ganze nicht länger dauern als normal, aber mehr ein Teil unserer Gemeinde und Wirklichkeit sein.

Auf Veränderungen der Rahmenbedingungen und Möglichkeiten für die Liturgie, z. B. durch knappere Verfügbarkeit von Priestern, müssen wir immer wieder reagieren.

Auch stellte sich uns noch einmal die Frage nach Gottesdiensten außerhalb unserer Pfarrkirche. Da Kirche gern auf die Menschen zugehen möchte, kann es sinnvoll sein, den Gottesdienst einmal aus der Kirche zu verlegen, wenn der Ort des Geschehens nicht bei der Kirche sein kann oder der Ort selbst zum Inhalt des Gottesdienstes wird. So wird bei der diesjährigen Kirmes, die ja das Fest der Kirchweihe ist, der Gottesdienst in der Feldscheune stattfinden. Die Festveranstalter werden die Messe so mit gestalten, dass sie weder als Fremdkörper wirkt, noch als "Kundenbeschaffer" verkommt. In der Diskussion wurde auch geäußert, den Bezug zur Pfarrkirche und den Kirmesort in ihrer Nähe in Zukunft doch nicht zu vergessen.

Aus aktuellen Anlässen haben wir "Eucharistie und Ökumene" für uns zum nächsten Thema gemacht. Dazu laden wir die Gemeinde zu dem angekündigten Gesprächsabend am 22. Mai herzlich ein.

Und dann ist schon wieder die Neuwahl des PGR im November unser Thema. Als Ergebnis des "Wahlkampfes" wünschen wir uns eine hohe Kandidatenzahl und Wahlbeteiligung "für Gott und die Welt".

Für den PGR St. Andreas Altrich

Max Merrem
(pgr-altrich@st-andreas-altrich.de)