Titelbild des JAHRESBRIEFES 2007 - die Übersicht der Themen mit einem Klick...Sanierungsmaßnahmen in der Pfarrkirche

Nichts hält ewig, wenn man sich nicht drum kümmert und es pflegt. So bedarf auch unsere Pfarrkirche der Pflege und immer wieder gibt es etwas zu sanieren.

Seit einigen Jahren zeigt es sich, dass die Holzfußböden im Kirchenschiff einschließlich Unterbau marode sind und erneuert werden müssen. Ein Gast in unserer Kirche war bereits durchgebrochen. Seit März 2003 laufen die Planungen zur Sanierung und die Verhandlungen mit dem Bistum. Insbesondere wurde die Genehmigung der Baumaßnahme durch die zwischenzeitlich diskutierte Neugestaltung des Altarraumes hinausgezögert. In unserer Pfarrversammlung am 12.2.2005 hatten wir mit den Interessierten aus der Gemeinde über die Gestaltungsmöglichkeiten gesprochen und erkannt, dass der Altar grundsätzlich in seiner bisherigen Position verbleiben sollte. Bei einem Ortstermin am 04.04.2006 wurde ein Kompromiss zwischen Bistum und unserer Pfarrgemeinde gefunden.

Der Boden im Kirchenschiff wird grundlegend saniert. Es werden vier gleich breite, mit dem neuen Fliesenboden niveaugleiche Holzbodenfelder angelegt. Der Altarraum bleibt in dem Bereich, in dem der Altar steht, unverändert. Die davorliegende Stufenanlage wird neu gestaltet und mit den Fliesen des Kirchenschiffes belegt. Dadurch wird das bisherige sogenannte "schwarze Loch" entschärft und praktischer und schöner gestaltet. Auch einzelne Elemente wie Lesepult, Beichtstuhl, Taufstein und ewiges Licht sollen schöner und im Sinne der Liturgie umgestaltet bzw. umgestellt werden.

Die Kosten für die Gesamtmaßnahme betragen nach einer detaillierten Massen- und Kostenermittlung rund 140.400,- Euro. Die Sanierung des Kirchenschiffes wird vom Bistum mit 60% gefördert, während die Kosten für die Umgestaltung der Treppenanlage vor dem Altarraum von unserer Pfarrgemeinde alleine getragen werden müssen.

Die Entscheidung über die Genehmigung der Baumaßnahme im Bistum fällt voraussichtlich im Frühjahr 2007, sodass ab Juli 2007 mit den Arbeiten begonnen werden kann. Wir rechnen damit, dass es dann vor den Sommerferien losgeht und wir im Advent fertig sind.

Gerade in der ersten Phase, dem Abriss, können wir Eigenleistung durch tatkräftige Mithilfe einbringen. Der Verwaltungsrat koordiniert die Arbeitseinsätze.

Außerdem müssen drei Fenster im vorderen Altarraum saniert werden, da die Bleieinfassungen aufgrund ihres Alters die einzelnen Glasscheiben bald nicht mehr halten können. Eine Erhaltung der von dem Farbenkünstler Meyer-Speer geschaffenen Fenster wird von der Denkmalpflege des Bistums ausdrücklich befürwortet. Die geschätzten Kosten für diese Fenstersanierung belaufen sich auf 25.000,- € (60 % Zuschuss, bleiben 10.000,- € ). Es wäre günstig, dies im Rahmen der Baumaßnahme durchzuführen.

Wie bekommen wir nur das Geld zusammen? Spenden, Aktionen, Ideen sind gefragt. Einiges ist schon gelaufen und gespendet worden. Der Spendenstand für die Kirchensanierung beträgt zur Zeit gut 5.000,- €. Viele weitere werden noch kommen und sind willkommen.

Übersetzt nach Antoine de Saint-Exupéry heißt es auch: "Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern wecke in ihnen die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer."

Wer anpacken möchte, spreche mit Heinrich Benz (Tel.: 8168) oder anderen Mitgliedern des Verwaltungsrates. Zweckgebundene Spenden können unter Angabe des entsprechenden Verwendungshinweises ("Kirchensanierung") auf folgende Konten eingezahlt werden:

Kreissparkasse Wittlich: Kto. Nr.: 600 57 155 BLZ: 587 512 30
Raiffeisenbank Wittlich: Kto. Nr.: 13 11 660 BLZ: 587 609 54

Das Pfarrbüro stellt Spendenquittungen in unbegrenzter Höhe aus.