Nichts hält ewig, wenn man sich nicht drum kümmert
und es pflegt. So bedarf auch unsere Pfarrkirche der Pflege und immer
wieder gibt es etwas zu sanieren.
Seit einigen Jahren zeigt es sich, dass die
Holzfußböden im Kirchenschiff einschließlich Unterbau marode sind und
erneuert werden müssen. Ein Gast in unserer Kirche war bereits
durchgebrochen. Seit März 2003 laufen die Planungen zur Sanierung und
die Verhandlungen mit dem Bistum. Insbesondere wurde die Genehmigung der
Baumaßnahme durch die zwischenzeitlich diskutierte Neugestaltung des
Altarraumes hinausgezögert. In unserer Pfarrversammlung am 12.2.2005
hatten wir mit den Interessierten aus der Gemeinde über die
Gestaltungsmöglichkeiten gesprochen und erkannt, dass der Altar
grundsätzlich in seiner bisherigen Position verbleiben sollte. Bei
einem Ortstermin am 04.04.2006 wurde ein Kompromiss zwischen Bistum und
unserer Pfarrgemeinde gefunden.
Der Boden im Kirchenschiff wird grundlegend saniert.
Es werden vier gleich breite, mit dem neuen Fliesenboden niveaugleiche
Holzbodenfelder angelegt. Der Altarraum bleibt in dem Bereich, in dem
der Altar steht, unverändert. Die davorliegende Stufenanlage wird neu
gestaltet und mit den Fliesen des Kirchenschiffes belegt. Dadurch wird
das bisherige sogenannte "schwarze Loch" entschärft und
praktischer und schöner gestaltet. Auch einzelne Elemente wie Lesepult,
Beichtstuhl, Taufstein und ewiges Licht sollen schöner und im Sinne der
Liturgie umgestaltet bzw. umgestellt werden.
Die Kosten für die Gesamtmaßnahme betragen nach
einer detaillierten Massen- und Kostenermittlung rund 140.400,- Euro.
Die Sanierung des Kirchenschiffes wird vom Bistum mit 60% gefördert,
während die Kosten für die Umgestaltung der Treppenanlage vor dem
Altarraum von unserer Pfarrgemeinde alleine getragen werden müssen.
Die Entscheidung über die Genehmigung der
Baumaßnahme im Bistum fällt voraussichtlich im Frühjahr 2007, sodass
ab Juli 2007 mit den Arbeiten begonnen werden kann. Wir rechnen damit,
dass es dann vor den Sommerferien losgeht und wir im Advent fertig sind.
Gerade in der ersten Phase, dem Abriss, können wir
Eigenleistung durch tatkräftige Mithilfe einbringen. Der Verwaltungsrat
koordiniert die Arbeitseinsätze.
Außerdem müssen drei Fenster im vorderen Altarraum
saniert werden, da die Bleieinfassungen aufgrund ihres Alters die
einzelnen Glasscheiben bald nicht mehr halten können. Eine Erhaltung
der von dem Farbenkünstler Meyer-Speer geschaffenen Fenster wird von
der Denkmalpflege des Bistums ausdrücklich befürwortet. Die
geschätzten Kosten für diese Fenstersanierung belaufen sich auf
25.000,- € (60 % Zuschuss, bleiben 10.000,- € ). Es wäre günstig,
dies im Rahmen der Baumaßnahme durchzuführen.
Wie bekommen wir nur das Geld zusammen? Spenden,
Aktionen, Ideen sind gefragt. Einiges ist schon gelaufen und gespendet
worden. Der Spendenstand für die Kirchensanierung beträgt zur Zeit gut
5.000,- €. Viele weitere werden noch kommen und sind willkommen.
Übersetzt nach Antoine de Saint-Exupéry heißt es
auch: "Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer
zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu
vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern wecke in ihnen die
Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer."
Wer anpacken möchte, spreche mit Heinrich Benz
(Tel.: 8168) oder anderen Mitgliedern des
Verwaltungsrates.
Zweckgebundene Spenden können unter Angabe des entsprechenden
Verwendungshinweises ("Kirchensanierung") auf folgende Konten
eingezahlt werden:
Kreissparkasse Wittlich: Kto. Nr.: 600 57 155 BLZ:
587 512 30
Raiffeisenbank Wittlich: Kto. Nr.: 13 11 660 BLZ: 587 609 54
Das Pfarrbüro stellt Spendenquittungen in
unbegrenzter Höhe aus.