Priester und die KircheDer Abt von Heiligenkreuz im Gespräch mit der österreichischen Zeitung "Die psse":„Den Pfarrern fehlt das kirchliche Bewusstsein, die Einfügung auch im Gehorsam. Alle wollen das Beste für die Kirche und ich möchte nicht von Spaltung spchen. Aber es sind nicht alle ausreichend kirchlich indoktriniert, ich sage das im vollen Bewusstsein, das heißt in die kirchliche Lehre liebevoll eingedrungen.“ So sei der Zölibat immer schon ein im Evangelium begründeter Aspekt des kirchlichen Lebens in der lateinischen Kirche des Westens gewesen. Henckel-Donnersmarck: „Ich werde immer sagen, in dubio pro papa, im Zweifel für den Papst.“ Vor dem Hintergrund des heutigen Verständnisses sei diese Form der Treue ein Punkt im kirchlichen Leben, der schwer verständlich zu machen ist. Weshalb die Pfarrer eine immer größere Differenz zwischen den römischen Lehraussagen und ihren eigenen Ansichten sehen? Der Abt gibt den Medien Mitschuld für das Phänomen: „Es gibt eine kolossale Präsenz einer medialen Öffentlichkeit, die viele in den Bann zieht.“ Im Grunde seien aber alle Fragestellungen wie Zölibat oder Priesterweihe für Frauen schon beim Kirchenvolksbegehren und beim Delegiertentag in Salzburg diskutiert worden. Henckel-Donnersmarck: „Mich beunruhigt, dass auch im Bewusstsein theologisch ausgebildeter Priester die theologischen Grundlagen von Zölibat und Amtsverständnis nicht mehr vorhanden sind.“ stjosef.at |
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